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Von der Alpenpension Zaubek zum Sonnenhotel Zaubek
Ob Sie es Ferien, Urlaub oder Auszeit nennen - für die erholsamsten Tage und Wochen im Jahr ist unser kleines, persönliches Hotel Ihr Paradies.
1928 bemühte sich Fritz Zaubek aus gesundheitlichen Gründen von der damaligen Kanzelbahn AG die Genehmigung zur Errichtung eines Privathauses neben der Seilbahn am Südhang der Kanzelhöhe zu bekommen.
Dieser Wunsch ging in Erfüllung und 1929 wurde das Haus fertig gestellt. 1936, nach dem Tod von Fritz Zaubek, begann seine Gattin Martha Zaubek mit der schrittweisen Erweiterung des Hauses zu einer Alpenpension mit 12 Betten. Als gelernte Köchin hatte Sie eine gute Hand für die Gastronomie. Während des 2. Weltkrieges wurde das Haus von den Engländern besetzt. Ein Glück, denn so war die Speisekammer immer gefüllt und Martha konnte zahlreiche „Fresspakete“ an bedürftige Verwandte in der Kriegsgefangenschaft schicken.
Aus der Ehe von Fritz und Martha Zaubek gingen drei Kinder hervor: Franz, Roswitha und Friederike Zaubek. Friederike, mit Spitznamen "Fritzile" gerufen, verstarb 1942 an einer Blutvergiftung. Roswitha heiratete 1961 Karolus Frege aus Berlin und zog mit ihm nach Deutschland. Als Sohn Franz Zaubek seine Ausbildung zum Gastwirt abgeschlossen hatte, unterstützte er seine Mutter im Betrieb. Das Haus wurde in größeren Schritten zum Sonnenhotel Zaubek umgebaut. 1963 heiratete Franz Zaubek Inge Smolak-Prommer. 1964 kam Tochter Friederike zur Welt.
1949 folgte der erste Ziegelzubau, 1954 der zweite, 1971 wurden der letzte Teil des Holzhauses abgetragen und ein Zubau mit 24 neuen Zimmern, Speisesaal und Bar errichtet. 1968 baute Franz einies der ersten Hotelhallenbäder des Landes. Das Haus wurde zum Ferienhotel der Kategorie A mit 4 Sternen umgewidmet. Inge und Franz Zaubek waren engagierte, beliebte Gastgeber und waren stets am Ball der Zeit. 1987 wurde das Hotel renoviert, das Hallenbad erweitert und ein Zubau für die Panoramasauna mit Dampfgrotte und Solarien errichtet. Seither wurde laufend erneuert und renoviert. Die Heizung, das Bädersysthem, die gesamte Hallenbadtechnik sind ebenfalls vollkommen erneuert worden.
Neben der Führung des Betriebes hat sich Franz Zaubek seit 1985 stark für die Entwicklung des Skigebietes und die Privatisierung der Liftgesellschaft erfolgreich eingesetzt. Er engagierte sich maßgeblich für die umweltschonende Streckenführung der Einseilumlaufbahn und den Ausbau der Klösterlestrecke. Er ist Gründungsmitglied der "Ferienhotels Kärntner Oberland" und der Hogast Einkaufsgenossenschaft. Er war viele Jahre in der Kammer tätig und unterstütze als diskreter Gastgeber die Solzialpartnerschaft Sallinger-Benya, einen Regierungsgipfel unter Kanzler Sinowatz, und die Abschlusstagung zur Gesetzeslegung für Retortenbabys. Er ist Träger des goldenen Verdienstkreuzes der Republik Österreich.
Mit dem Tod seiner Frau Inge im Frühjahr 1993 hat sich Franz Zaubek aus dem direkten Geschäftsbetrieb zurückgezogen. Das Sonnenhotel wird seither in dritter Generation von Tochter Friederike Zaubek erfolgreich geführt. Mit im Führungsteam ist ihre Schwester Maria Zernatto.
Die angebotene Dienstleistung ist qualitativ hochwertig. Die Küche, stets unter Führung der Damen des Hauses, ist ausgezeichnet. Das kulinarisch- gesellige Wochenprogramm sorgt für Abwechslung. Für die Kinder gibt es seit über 30 Jahren eine professionelle Kinderbetreuung. Ebenso lange sind im Sonnenhotel Hunde herzlich willkommen und werden geführte Wanderungen angeboten. Franz Zaubek erklomm viele Spitzen der Julischen Alpen mit seinen Gästen. Seine „Hausstrecke“ war der Mangart.
Hundefreundlichkeit wird seit der Hausgründung groß geschrieben und das, obwohl der Dackel Hiasl von Großmutter Zaubek recht bissig war. Derzeit amtiert Dackel Alfi im Hause. Hundespeisekarte, Gassidienst, Hundespiel- und Trainingsplatz sowie die Hundetrainingswochen im Sommer gehören zum 4-Beiner-Service des Hauses.
Zahlreiche Stammgäste halten dem Sonnenhotel seit Jahrzehnten die Treue und kommen heute schon in 4. und 5. Generation.
Seit dem Dezember 2000 betreibt Familie Zaubek neben dem Sonnenhotel das Restaurant Sonnen-Arena an der Mittelstation der Kanzelbahn. Dort ist Maria Zernatto für den laufenden Betrieb verantwortlich.
Im Hotel wie in der Arena unterstützen verlässliche Stammmitarbeiter und gute Fachkräfte die Familie. Ihr aktives und freundliches Mitwirken ist einer der wichtigsten Bestandteile für den Erfolg des Hauses seit 85 Jahren.
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